Willkommen auf der Seite des Antifa-Infoportals „Hosen runter“

Willkommen auf der Website des “Hosen-Runter – Antifa-Infoportals”. Auf dieser Seite finden Sie Recherchen, Hintergrundartikel und Informationen zu Neonazis, rechten Strukturen und ihren Netzwerken. Wenn Sie in unseren Presseverteiler aufgenommen werden wollen, schicken Sie uns eine Mail.

Sollten Sie selbst Informationen für uns oder Korrekturen, Anfragen oder Ergänzungen zu einem unserer Artikel haben, dann kontaktieren Sie uns unter:
recherche-hosenrunter@riseup.net

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Neu dabei: Hannah Tabea Rößler, Moritz Blech, Paul Sass und Luca Tom Kassella

Wir haben die Übersicht der Kontrakultur aktualisiert und begrüßen in der Runde der Geouteten Hannah-Tabea Rößler, Moritz Blech, Paul Sass und Luca Tom Kassella.

Außerdem haben wir die ein oder andere Info aktualisiert.

Anschauen, wie die aussehen, könnt ihr hier: https://hosenrunter.noblogs.org/personen/kontrakultur-halle/

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Offener Brief an die Sponsoren der „La Familia Fightnight“ am 28.04.2018 in Halle: Neonazis als Teilnehmer der „Fightnight“ geplant.

Uns erreichte heute von gegenneonazisimkampfsport(at)riseup.net folgender Brief:

Offener Brief an die Sponsoren der „La Familia Fightnight“ am 28.04.2018 in Halle:
Neonazis als Teilnehmer der „Fightnight“ geplant.

Werte Sponsoren der „La Familia Fightnight“,

am 28. April soll die sogenannte Fightnight der Kampfsportschule „La Familia“ unter dem Motto „Krieger des Nordens“ in Halle stattfinden. Im Rahmen des Events sollen mindestens 16 Kämpfe stattfinden. Unter den 32 Kämpfern und Kämpferinnen gibt es jedoch mindestens fünf bekannte Neonazis. Vier von ihnen (Paul Hoffmann, Timo Feucht, Markus Kottke und Lars Heine) waren nach Informationen mehrerer Internetseiten an den Angriffen auf den Leipziger Stadtteil Connewitz am 11. Januar 2016 beteiligt. Gegen einen Großteil der damals 215 Angreifer laufen noch heute Ermittlungsverfahren [1][2][3].

Am auffälligsten aber ist die Biographie des als Kämpfers angekündigten Martin Bissinger, der ausgerechnet für den veranstaltenden Verein „La Familia“ in den Ring steigen soll. Bei ihm handelt es sich, entgegen der Angaben des Veranstalters, nicht nur um ein „Talent des Vereins“, sondern vor allem um einen Neonazi. Bissinger war bis mindestens 2016 einer der führender Kader der neonazistischen Partei „Der III. Weg“ in Bayern. Seitdem bewegt er sich im Umfeld der rechtsextremen „Identitären Bewegung“ (IB), zu der er auch in Halle Kontakte pflegt.

Bis 2016 war der aus Augsburg stammende Bissinger Stützpunktleiter von Schwaben der neonazistischen Kleinstpartei „Der III. Weg“. Bei dieser handelt es sich um eine Partei, die sich offen positiv auf den Nationalsozialismus bezieht und in dessen Tradition einen aggressiven Antisemitismus propagiert. Die Partei will einen „deutschen Sozialismus“
mit einer „raumgebundenen Volkswirtschaft“ schaffen und nebenbei nicht nur aus der EU austreten, sondern auch Deutschland auf die Grenzen des Deutschen Reiches von 1939 ausweiten [4]. Am 9. April 2016 war Martin Bissinger vermutlich Anmelder einer Demonstration der Partei in Ingolstadt, bei der er neben dem Verlesen der Auflagen eine Rede hielt. Auf der Demonstration wurde neben „Arbeitsplätze zuerst für Deutsche“
auch die Parole „Nationaler Sozialismus jetzt“ gerufen [5].

Im Sommer desselben Jahres ist Bissinger auch mehrmals auf Videos einer sogenannten Sommeruniversität des französischen Ablegers der rechtsextremen „Identitären Bewegung“ zu erkennen. Dort nahm mit Philipp Thaler auch einer der exponierten Kader des halleschen „IB“- Ablegers „Kontrakultur Halle“ teil, mit dem Bissinger 2014 im Umfeld der Kameradschaftsszene des „Freien Netzes Süd“ (FNS) aktiv war.

Seit 2017 taucht Bissinger nun als Kämpfer bei „La Familia“ auf. Hinsichtlich politischer Aktivitäten hält er sich öffentlich, vermutlich auch in Hinblick auf seine Vergangenheit und sein Engagement bei „La Familia“, bedeckt. Jedoch lassen sich über soziale Medien vielfältige Verbindungen zu Kadern der „Kontrakultur Halle“ nachweisen. Zudem dürfte es kein Zufall sein, dass er Tür an Tür mit dem oben genannten Philip Thaler wohnt. Auch Bissingers Partnerin Anne Blaue war 2017 im Umfeld des Leipziger Ablegers der „Identitären Bewegung“ um Alexander Kleine aktiv, hat ihre politische Tätigkeiten offensichtlich zugunsten ihres sportlichen Engagements bei „La Familia“ zurückgefahren, sie tauchte jedoch zuletzt wieder auf Fotos aus dem Identitären Hausprojekt in der
Adam-Kuckhoff-Straße 16 in Halle (Saale) auf [6].

Wir möchten zusammenfassen: Am 28. April 2018 tritt bei der von Ihnen unterstützten „La Familia Fightnight“ der Neonazi Martin Bissinger für das Team von „La Familia“ an. Zusätzlich sollen dort mindestens vier weitere Personen auftreten, die mehrfach an gewalttätigen Übergriffen auf politische Gegner und am massiven Angriff von Neonazis und rechtsextremen Hooligans auf Connewitz im Januar  2016 beteiligt waren. Schon der Titel des geplanten Events – „Krieger des Nordens“ – deutet auf ein seltsames Verständnis europäischer Geschichte hin, lässt aber reichlich Spielraum zur Interpretation. Diesen gibt es aber nicht mehr, wenn neonazistische Gewalttäter als vermeintlich neutrale Sportler präsentiert werden und sich als überlegene „Krieger des Nordens“ inszenieren können.

Die Verbindungen der Kampfsportschule „La Familia“ zu militanten Neonazis haben erst kürzlich dazu geführt, dass die „Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg“ die Zusammenarbeit mit „La Familia“ beendet hat. So teilte das Universitätssportzentrum am 12. April 2018 mit, dass die Zusammenarbeit mit „La Familia“ mit sofortiger Wirkung eingestellt wird.

Wir fordern alle Sponsoren daher auf, ihre finanzielle Unterstützung der Fightnight am 28. April 2018 einzustellen und die weitere Förderung der Kampfsportschule „La Familia“ zu überdenken. Wir fordern Sie auf, sich klar gegen die Unterstützung neonazistischer Kader zu positionieren.

Für Rückfragen erreichen Sie uns unter folgender Mailadresse:
gegenneonazisimkampfsport(at)riseup.net

[1]
http://www.lvz.de/Leipzig/Lokales/Hooligan-Angriff-von-Connewitz-Ermittlungen-ziehen-sich-hin
[2]
http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2016-09/leipzig-connewitz-angriff-npd-neonazisrandale
[3]
https://le1101.noblogs.org/post/2017/01/11/ereignis-11-01-2016-leipzig/
[4]
https://www.vice.com/de/article/ne43qm/welche-gefahr-von-der-neonazi-partei-der-iii-wegausgeht
[5]
https://reflektierter-bengel.de/der-iii-weg-marschiert-durch-ingolstadt/
[6]
https://lsa-rechtsaussen.net/ein-identitaeres-haus-fuer-die-kontrakultur-halle

zu Alexander Kleine:

https://ibster.noblogs.org/aktualisierter-uberblick-der-identitaren-bewegungleipzig

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#hal0610

Unter #hal0610 findet ihr eine Übersicht der Teilnehmenden am Kontrakultur „Infostand“ anlässlich der feierlichen Immatrikulation an der Martin-Luther-Universität Halle.

 

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Übersicht zum Selberausdrucken

Wir bekommen immer wieder Anfragen von verschiedensten Locations, ob wir eine Gesichterübersicht von Kontrakultur zur Verfügung stellen können.
Zur Vereinfachung des Ganzen könnt ihr euch hier nun eine Übersicht selber ausdrucken.
Sollte sich etwas ändern, wird sie natürlich dementsprechend angepasst.

Mappe für Cafes

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Umfassende Übersicht zu Schnellroda in Planung

In den nächsten Wochen werden ihr auf hosenrunter.noblogs.org eine sich ständig erweiternde Übersicht zu den extrem rechten Umtrieben in Schnellroda finden.

Den Startschuss legen wir heute mit einer Übersicht der Teilnehmenden der letzten Sommerakademie im September 2017  (#SR1609). Wie immer gilt – bei Ergänzungen, Korrekturen oder Fragen kontaktiert recherche-hosenrunter@riseup.net oder schreibt es hier in die Kommentare.

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Recherche zu #hal1107

Unter https://hosenrunter.noblogs.org/personen/hal1107/ findet ihr nun die Nazi-Teilnehmer*innen von DefendHalle.

Schaut sie euch an, vielleicht kennt ihr ja die eine oder den anderen und habt ein paar Infos für uns.

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Aktualisierung der Mitglieder von Kontrakultur Halle

Im Zuge der Bekanntmachung des  identitären Hausprojektes in der Adam-Kuckhoff-Straße 16 durch lsa-rechtsaussen und der Kampagne „Kick them out! Nazizentren dichtmachen!“ wird es auch hier wieder lebendiger. Heute haben wir bereits die Mitglieder von Kontrakultur Halle auf den aktuellen Stand gebracht, die nächsten Tage werden noch einige andere Veröffentlichungen folgen. Immer mal wieder reinschauen lohnt sich also.

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Fotos und Informationen zur Hallischen Neonazigruppe „Brigade Halle (Saale)“ veröffentlicht

Seit mehr als einem Jahr rumort es in der Hallischen Plattenbausiedlung „Silberhöhe“: Erst gründete sich eine Facebookgruppe gegen zugezogene Roma, dann gründete sich eine Bürgerinitiative und eine Bürgerwehr gegen selbige. Schnell wurde klar: Die sogenannte Bürgerwehr ist nicht nur – was schon schlimm genug wäre – eine Horde Wutbürger mit Sheriff-Attitüden, sondern der Startschuss für eine neue Neonazi-Kameradschaft in Halle (Saale). Seit der Gründung der Brigade Halle (Saale) sticht diese vor allem durch Drohungen und rohe Gewalt hervor. Sie tyrannisiert die zugezogenen Roma und auch alle Nachbarn, die sich nicht gegen diese wenden. Außerdem besuchen die Mitglieder der Brigade Halle (Saale) regelmäßig Neonazidemonstrationen u.a. in Dessau, Bitterfeld und Saalfeld, wo sie sich am 1.Mai auch an Ausschreitungen beteiligten. Nachdem in den letzten Wochen und Monaten rechte Gewalt in Bitterfeld eskalierte  kündigte die Brigade Halle (Saale) an „Aufbauarbeit“ in Bitterfeld betreiben zu wollen.
Da die Brigade Halle (Saale) auch weiterhin gewalttätig in der Silberhöhe auftritt haben wir beschlossen Informationen und Fotos der Mitglieder und Sympathisanten der Brigade Halle (Saale) öffentlich zu machen: Ihr findet sie auf unserer Seite unter der Rubrik Personen.

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Rechte Neofolkband im Capitol Halle (Saale)

Beinahe unbemerkt von der Öffentlichkeit fand am 07.12.2013 im halleschen „Capitol“ ein Konzert mit der rechten Neofolk-Band „Death in June“ statt. Die Ästhetik der englischen Band ist geprägt, von Anleihen aus dem dritten Reich, ihre Texte vermitteln Versatzstücke rechter Ideologie. Der Veranstaltungsort Capitol warb auf seiner Website nicht für das rechte Konzert, sondern lediglich für eine 80er und 90er Party. Auch der Veranstalter Equinoxe, der für die Organisation rechter Neofolk-Konzerte u.a. mit Bands wie „der Blutharsch“ bekannt ist, organisierte den Ticketverkauf klandestin und teilte den Ort erst nach Ticketkauf einige Tage vor dem Konzerttermin per E-Mail mit. Vor kurzem tauchten Youtube-Mitschnitte des Konzerts auf. Bereits in der Vergangenheit hatten Auftritte der Band Proteste hervorgerufen. So im Oktober 2011 in Eisleben.

Death in June wurde 1981 in Großbritannien u.a. vom Sänger Douglas Pearce gegründet.
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Neuer Nazi-Laden in Halle (Saale) – The never ending story

[UPDATE: Das rechte Kampfsportgeschäft „Crash ’n‘ Fight“ steht mittlerweile wieder leer. Ob es lediglich einen Umzug gab oder der Laden gänzlich geschlossen wurde, ist derzeit unbekannt.]

Im März eröffnete in Halle ein neues Geschäft für Streetwearklamotten, Kampfsport-Accessoires und modischen Hooliganbedarf  – nicht ungewöhnlich für eine größere Stadt mit Kampfsport- und Fußballszene. Im „Crash’n’Fight“ allerdings werden bekannte Nazi-Kleidungsmarken wie „Brachial“ oder „Label 23“ verkauft. Der Geschäftsführer Christian Pohle ist ein ebenfalls bekannter Lok-Hooligan aus Leipzig. Nach der Schließung seines Thor-Steinar-Ladens „Fighting Catwalk“ in Leipzig-Reudnitz versucht Pohle nun in Halle Fuß zu fassen.
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